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Let's Encrypt - Mein erstes Fazit

event Erstellt am So. 14.02.16 - 16:50 Uhr von Boehrsi
Let's Encrypt - Mein erstes Fazit Image Let's Encrypt - Mein erstes Fazit Image

Über Let's Encrypt wollte ich eigentlich viel mehr schreiben, denn ich bin begeistert von dem Projekt. Doch alles lief so einfach und unkompliziert, dass ich es schlicht und einfach vergessen habe. Unabhängig davon wollte ich aber ohnehin bis zur ersten automatischen Verlängerung des Zertifikats warten, bevor ich ein erstes Fazit ziehe. Selbige Verlängerung wurde vor zwei Tagen durchgeführt und damit bin ich nun an einem Punkt, an welchem ich für mich sagen kann: Let's Encrypt ist großartig. Kostenlose, aber sichere und vertrauenswürdige SSL Zertifikate. Eine automatische Verlängerung dieser und Unterstützung durch nicht direkt zum Projekt gehörende Plattformen und Entwicklergruppen. Gerade letzteres war für mich sehr wichtig, da ich auf meinem Server ein recht umfangreiches Administrations-Tool (Plesk) einsetze und etwas skeptisch war ob alles mit Let's Encrypt funktioniert. Doch es gibt direkt von den Plesk Entwicklern ein Plugin, welches genutzt werden kann und mit wenigen Klicks funktioniert. Inklusive der genannten automatischen Verlängerung der Zertifikate. Kein zusätzlicher Aufwand, dafür aber zusätzlich Sicherheit. Falls ihr nativ auf Let's Encrypt zugreifen wollt gibt es ein Installations-Script, welches auf verschiedenen Ebenen ansetzen kann (von vollautomatisch, bis hin zum reinen Erstellen von einzelnen Zertifikatsdateien, welche dann manuell kopiert werden können). Ich bin alles in allem sehr zufrieden und habe eigentlich nichts negatives zu berichten, lediglich beim ersten ausführen des Plesk Scripts gab es ein Problem, welches ich aber durch erneutes anmelden in der Oberfläche beheben konnte.

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Bildquelle: letsencrypt.org

GitList - Eigene remote Repositories im Browser betrachten

event Erstellt am Mi. 09.12.15 - 22:00 Uhr von Boehrsi
GitList - Eigene remote Repositories im Browser betrachten Image GitList - Eigene remote Repositories im Browser betrachten Image

Wer einen Server hat und auf diesem ein GIT betreibt, der hat mit GitList die Möglichkeit über den Browser diverse Inhalte ansehen zu können. Ich rede dabei nicht von aufwendiger Verwaltung, sondern von einem reinen Viewer. Ich wollte genau dies, um auch online die Commits und Branches einsehen zu können. Ich arbeite zwar alleine an meinem Code, doch selbst dafür ist diese Funktion praktisch. Einzige Anforderung die ich hatte war ein geringer Konfigurationsaufwand und vor allem wenige Abhängigkeiten. Denn ich habe ein relativ komplexes Setup auf meinem Server und möchte dies nicht durch eher unwichtige Dinge negativ beeinflussen. Hier ist GitList sehr praktisch, denn es ist ein reines PHP basiertes Interface, mit wenigen Einstellungen über eine Config in Form einer .ini Datei. Anschließend fehlt nur noch der Upload und die entsprechenden Rechte müssen gesetzt sein. Dabei sollte der Web-User auf den Root-Ordner der Repositories zugreifen dürfen und auch PHP muss die Ausführung dort erlaubt werden (open_basedir). Auf der GitList Homepage gibt es ein paar weitere Tipps bei Problemen, diese werden z.B. über Änderungen an der htaccess File behoben. Bei mir läuft alles gut, abgesehen vom Graphen der für die Commits erstellt wird. Dieser funktioniert bei mir nur für den Master Branch korrekt und ich hoffe dort gibt es noch einen Fix. Allgemein läuft aber alles gut und ich kann einen Test damit nur empfehlen.

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ShellCheck - Fehler in Shell Scripten erkennen und beheben

event Erstellt am Sa. 05.12.15 - 23:32 Uhr von Boehrsi
ShellCheck - Fehler in Shell Scripten erkennen und beheben Image ShellCheck - Fehler in Shell Scripten erkennen und beheben Image

Linux hat auf für mich als Windowsnutzer einen Vorteil, eine gute Scripting Umgebung und das seit langer Zeit. Die Shell ist mächtig, die Syntax brauchbar und man kann quasi alles automatisieren was man möchte. Doch nur weil man ein Script schreibt und dieses vielleicht auch funktioniert, heißt dies nicht das es sicher oder fehlerfrei ist. Deswegen empfehlen sich Tools zum überprüfen des Codes, doch dies vernachlässige ich zumindest oft bei Shell-Scripten. Denn ich schreibe sie häufig direkt in nano oder aber in Notepad++, wenn ich von einem Windows System aus Remote arbeite. Doch da kam mir ein guter Tipp eines Arbeitskollegen zu Hilfe, denn dieser empfahl mir ShellCheck. Ein simples online Tool, welches übersichtlich und schnell Fehler aufzeigt und bei Bedarf auch lokal installiert werden kann. Dabei wird nicht nur auf Fehler hingewiesen, auch Verbesserungsvorschläge werden gegeben. Ich habe basierend darauf einiges optimiert und kann nur sagen es funktioniert super. Allerdings sollte man alle "automatischen" Tools mit Vorsicht genießen und ihnen nicht komplett blind vertrauen. Im Zweifel lieber einmal zu viel testen und sich schlau machen, als einmal zu wenig.

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Bildquelle: shellcheck.net

GIT Server Verwaltung mit Gitolite

event Erstellt am Sa. 14.11.15 - 18:00 Uhr von Boehrsi
GIT Server Verwaltung mit Gitolite Image GIT Server Verwaltung mit Gitolite Image

In meinem ersten GIT Beitrag beschrieb ich mein Setup, um GIT auf meinem Server für die Entwicklung von Android Apps nutzen zu können. In diesem Zuge wurde ich auf zwei weitere Lösungen hingewiesen. Zum einen auf GitLab, welches eine umfangreiche Software ist. Sie bietet ein komfortables Web-Interface, Verwaltungsmöglichkeiten und gemeinsames Arbeiten, es geht hier also um ein quasi selbst gehostetes kleines GitHub. Und zum anderen empfahl man mir als kleinere Lösung für die reine Verwaltung von Repositories Gitolite. GitLab sieht extrem interessant und umfangreich aus, ist für meinen Zweck aber zu komplex. Denn ich arbeite quasi nur alleine an meinen Projekten und sobald ich sie doch öffentlich zugänglich mache, landen sie bei GitHub. Zusätzlich bedarf GitLab des einen oder anderen Pakets und diverser Einstellungen, welche vermutlich nicht direkt mit meiner Server Konfiguration funktionieren würden. Gitolite hingegen könnte noch interessant werden und ich werde es vielleicht in der Zukunft testen. Es ermöglicht schnell und einfach, wiederum über ein Git Repository, die Verwaltung von Nutzern und Repositories. Ihr müsst euch um nichts weiter kümmern, als die Nutzer und Repositories in die Config-Dateien einzutragen und schon geht es los. Auch wenn ich nur einen Nutzer habe, so ist die Erstellung neuer Repos vielleicht bald interessant, falls ich mehrere kleine Projekte starte. Die Installation von Gitolite ist dabei relativ simpel und wird im entsprechenden GitHub Projekt sehr gut auf englisch beschrieben. Ich ziere mich aktuell noch einen Test durchzuführen, da ich bereits mehrere Repositories aktiv nutze und diese funktionierende Infrastruktur nicht beschädigen möchte. Falls ihr Erfahrungen mit Gitolite habt, meldet euch mal in den Kommentaren und erzählt wie ihr damit klar kommt und wie ihr es nutzt.

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Eigenen remote GIT Server nutzen

event Erstellt am So. 25.10.15 - 17:12 Uhr von Boehrsi
Eigenen remote GIT Server nutzen Image Eigenen remote GIT Server nutzen Image

Android Apps zu entwickeln bedarf meiner Meinung nach nicht nur das eigentliche Wissen rund um die Programmierung. Zusätzlich sollte man sich auch mit der Entwicklungsumgebung, Versionsverwaltungen und verschiedenen weiteren Themen auseinandersetzen. Denn ansonsten gibt es sobald man mit mehreren Leuten oder alleine an größeren Projekten arbeitet Probleme. Deswegen gibt es viele Dinge die einem das Leben erleichtern, auch wenn sie vielleicht zu Beginn etwas Arbeit bedürfen. Dazu gehört meiner Meinung nach auch eine gute Versionsverwaltung. In diesem Bereich setzte ich bis dato auf SVN, da mir GIT gelinde gesagt in diversen Bereichen zu kompliziert war. Durch die Arbeit habe ich nun einen wesentlich besseren Zugang zu GIT, auch wenn ich bei weitem noch nicht alles entsprechend beherrsche und lieber auf meine Notizen zurückgreife, als alles aus dem Kopf und dafür vielleicht falsch zu machen. Diesen tieferen Einblick in GIT und meinen geplanten Wechsel zu Android Studio habe ich mir heute Nachmittag zum Anlass genommen und meine drei Android Apps (zwei bereits im Store und eine ist noch in der Konzeptionsphase) auf Android Studio und GIT migriert. Falls auch euch GIT in diesem Bereich interessiert, schaut euch mein kleines How To im unteren Bereich der News an.

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Spiele unter Linux mit Steam und Valve

event Erstellt am Do. 24.09.15 - 18:03 Uhr von Boehrsi
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Über 1500 Spiele auf Steam die unter Linux laufen und das in der kurzen Zeit, in welcher versucht wird entsprechende Portierungen und Entwicklungen durchzuführen. Das kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Ich freue mich sehr über diese Nachricht, die ich gestern bei Golem.de lesen durfte, auch wenn ich fürs Gaming ein Windows Nutzer bin. Denn dadurch wird SteamOS und die SteamBox Plattform mächtiger und die positiven Entwicklungen des Steam Universums in Richtung Wohnzimmer gehen voran. Ich selbst bin zwar noch nicht soweit mir eine SteamBox zu holen, sofern die ersten dann bald erscheinen, doch Steam Link + Steam Controller sind aktuell auf meiner Wunschliste. Wie sieht es in diesem Bereich bei euch aus?

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Bildquelle: steampowered.com

Raspberry Pi 2 - Mein Setup

event Erstellt am Do. 16.04.15 - 18:12 Uhr von Boehrsi
Raspberry Pi 2 - Mein Setup Image Raspberry Pi 2 - Mein Setup Image

Bevor ich in der nächsten Zeit ins Detail bezüglich dem Raspberry Pi 2 und der bei mir genutzten Software gehe, wollte ich heute erst einmal kurz schreiben wie mein Raspberry Pi 2 Setup so aussieht. Als Gehäuse kommt das Rydges Acryl Gehäuse zum Einsatz, welches bei mir gut passte und durch einen praktischen Klappmechanismus überzeugt. Als Stromquelle nutze ich ein Micro USB 5V 2000 mA Netzteil. Zur Speicherung der Betriebssystemdaten habe ich mir eine SanDisk Micro SDHC 8GB Speicherkarte geholt. Mehr wäre hier natürlich ohne weitere möglich, doch meiner Meinung nach ist dies nicht nötig, zumindest sofern man wie ich alle Nutzdaten extern auslagert. Das war es dann auch schon an neuer Hardware, denn einiges war auch schon vorhanden. Dazu gehört ein Ethernet Kabel für die Netzwerkverbindung und ein HDMI Kabel für den Anschluss an den Fernseher. Ansonsten benötige ich keine Peripherie, denn ich steuere nach der ersten Einrichtung den Pi via Smartphone oder Tablet. Optional überlege ich aktuell mir noch einen HDMI Switch/Verteiler zu holen, denn durch den bald noch ankommenden Amazon Fire TV Stick sind die Slots meines TVs nun überbelegt. Die ganze Zusammenstellung gibt es im unteren Teil der News noch einmal als Amazon Widget, sodass man alles schnell überblickt.

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Bildquelle: amazon.de

Raspberry Pi 2 und OSMC - Habt ihr Fragen?

event Erstellt am Mo. 06.04.15 - 11:11 Uhr von Boehrsi
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Ich werde in der nächsten Zeit meinen Raspberry Pi 2 erhalten und diesen mit OSMC als Media Center ausstatten. Darüber werde ich dann wie gewohnt berichten und euch den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben. Doch unabhängig von dem was ich euch vielleicht sowieso mitteilen werde, hättet ihr konkrete Fragen oder Dinge auf die ich bei meinen Tests achten soll? Falls ja meldet euch einfach in den Kommentaren und ich werde versuchen in einem meiner Beiträge zum Raspberry Pi 2 darauf einzugehen. Gekauft habe ich mir das gute Stück dieses Mal übrigens bei Amazon.

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Bildquelle: raspberrypi.org

Cronjob bei Serverstart ausführen

event Erstellt am Fr. 06.03.15 - 13:21 Uhr von Boehrsi
Cronjob bei Serverstart ausführen Image Cronjob bei Serverstart ausführen Image

Dinge beim Ubuntu Start automatisch ausführen ist auf viele Weisen möglich. Denn man kann bei bestimmten Runleveln Programme oder Scripte ausführen oder aber basierend auf anderen Faktoren. Doch ich bin heute über eine Möglichkeit gestolpert die ich bis dato noch nicht kannte und welche zumindest für meinen Anwendungsfall sehr praktisch ist. Dabei handelt es sich um den simplen @reboot Parameter für Cron. Selbiger ersetzt die normalerweise vorhandene Zeitangabe und wird wie im unteren Teil der News dargestellt genutzt. Für mich ist die praktisch, da ich das dort gestartete Scripte ohnehin stündlich auf meinem Server via Cron ausführe und somit "in meiner gewohnten Umgebung" bleibe. In meinem Fall prüfe ich damit übrigens ob einige Serverdienste aktiv sind (z.B. Mumble, Teamspeak, SVN usw.).

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Bildquelle: boehrsi.de

Raspbmc - Letztes Update erschienen

event Erstellt am Do. 26.02.15 - 19:44 Uhr von Boehrsi
Raspbmc - Letztes Update erschienen Image Raspbmc - Letztes Update erschienen Image

Raspbmc ist bzw. war meine favorisierte Media Distribution für den Raspberry Pi und das quasi seit dem Start des Raspberry Pi. Nun hat dieses gute Stück Software sein letztes "Feature Update" erhalten und wird bis zum 01.06.2015 noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Anschließend wird die Software weiter laufen aber nicht mehr gepflegt werden. Raspbmc soll durch die neue Distribution OSMC ersetzt werden. Der Entwickler ist derselbe und OSMC soll neben dem Raspberry Pi auch noch auf anderen Plattformen laufen. Man geht hier also einen etwas flexibleren Weg, welcher mitunter auch monetarisiert werden kann. Denn zu OSMC gibt es mit Vero einen Mini-Computer extra für diese Distribution. Sobald OSMC für den Raspberry Pi stabil läuft und ich etwas Zeit habe, sehe ich mir das Ganze natürlich an und informiere euch. Ich denke OSMC könnte durchaus sehr gut werden, auch wenn es nicht mehr ausschließlich für den Raspberry Pi entwickelt wird. Was denkt ihr über diese Entwicklung?

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Bildquelle: osmc.tv