Droidcon 2018 - Informationen zu Sessions und Keynotes

Nächste Woche ist es soweit und die Droidcon 2018 öffnet ihre Tore. Ich habe mein Ticket bereits und auch das Hotel ist gebucht. Ich freue mich sehr auf das Event, welches ich gemeinsam mit meinen Android-Arbeitskollegen besuchen werde. Der komplette Session-Plan ist bereits online und auch zu den Keynotes gibt es neue Informationen. Eine von ihnen wird von Jake Wharton open_in_new gehalten, einem Entwickler der den meisten Android-Entwicklern bekannt sein dürfte. Auch das Thema “Blurring the line between native and web” klingt spannend, obgleich ich Hybrid-Apps sehr skeptisch betrachte, zumindest sobald man in komplexere Bereiche eintritt. Solltet auch ihr Interesse haben oder sogar vor Ort sein, schaut mal in die Related Links, denn dort gibt es den genannten Session-Plan und weitere Informationen.
ServAlyze - App Entwicklung eingestellt

Seit einigen Jahren entwickle ich nun schon Android Apps und neben meinem beruflichen Interesse habe ich auch privat schon einige Apps in den Store geworfen. Zwei von diesen habe ich seit langem im Store (ServAlyze und FileSize). Nun habe ich einen kleinen Frühjahrsputz vorgenommen und meine App ServAlyze aus dem Store entfernt. Grund dafür ist, dass ich sie ewig nicht mehr aktualisiert habe und es mittlerweile, nicht nur auf der Android Plattform, wesentlich bessere Möglichkeiten gibt um seine Server zu überwachen.
Ich persönlich nutze Uptime Robot, um zu kontrollieren ob meine Server online sind. Im Android-Bereich ist mein Plan dieses Jahr übrigens mein Portfolio noch um ein bis zwei Apps zu erweitern. Wie sieht es bei euch aus, habt ihr Server und überwacht ihr den Online-Status von selbigen?
Android Jetpack - Mein Plan

Nachdem ich den Großteil meiner neuen Blog Version nun fertiggestellt habe – lediglich mein eigenes Kommentar-System muss ich noch fertigstellen – geht es bald weiter mit neuen Android Projekten. Für diese kann man aktuell viel Neues nutzen, wie z.B. Kotlin. Ob ich dies tue weiß ich noch nicht, allerdings werde ich auf jeden Fall Android Jetpack verwenden. Jetpack ist eine Ansammlung von Libraries direkt vom Android Team.
Während man häufig Fremd-Libraries für diverse Anwendungsfälle nutzt, kann man hier direkt auf dem Kern aufbauen. Dies muss nicht zwangsweise besser sein als die Dinge da draußen, doch ausprobieren möchte ich dies auf jeden Fall. Aufgebaut ist das Ganze auf den bereits erwähnten Android Architecture Components, wurde aber erweitert um z.B. Navigation- und Paging-Funktionen. Ebenfalls praktisch ist der WorkManager, welcher Background Jobs verwalten kann. Diverse hilfreiche UI Komponenten sind ebenfalls nicht zu verachten. Auch die neuen Slices werden durch Jetpack vereinfacht.
Ich habe aktuell mehrere Projekte in der Pipeline, welche ich mit Jetpack angehen könnte, muss mich aber noch entscheiden. Sobald es hier voran geht werde ich natürlich wie gewohnt Bericht erstatten. Falls ihr Fragen habt meldet euch ruhig in den Kommentaren.
Google I/O 2018 - Teil 2 - Android P

Wie angekündigt kommt hier nun der zweite Teil zum Thema Google I/O 2018. Heute geht es ganz oberflächlich um Android P. Tiefergehend wird es in der nächsten Zeit werden, wenn ich die Zeit hatte mir die diversen Android Sessions anzusehen. Grundsätzlich gab es drei große Themenbereiche für Android P. Intelligence, Simplicity und Digital Wellbeing werden diese genannt. Zum Namen der neuen Version gab es wie gewohnt übrigens noch nichts, wobei meine vorhersage Popcorn lauten würde.
Google I/O 2018 - Teil 1 - AI und Machine Learning

Die Google I/O ist noch nicht vorbei, aber ein paar Worte wollte ich trotzdem schon einmal verlieren. Vor allem die Keynote habe ich mir direkt Live angesehen, während mir für den Rest bis dato leider die Zeit fehlte. Dort werde ich jetzt je nach Interesse früher oder später rein schauen. Allerdings ist ziemlich sicher, dass ich mir die meisten Android Panels ansehen werden, alleine schon um auf dem neusten Stand zu bleiben. Google hat auch dieses Jahr wieder einiges raus gehauen und ein sehr großes Thema ist weiterhin AI und Machine Learning. Doch allem voran wurde noch einmal darauf eingegangen das man das Burger und Bier Emoji repariert hat. Ein kleiner Spaß zum Start kann ja bekanntlich nicht schaden und ein gut gefülltes Glas Bier sollte schließlich auch für Softwareentwickler Priorität haben.
Device Metrics - Welche Smartphone-Größen sind verbreitet

Geräte Metriken sind wichtig für Designer, Website-Entwickler und auch Software-Entwickler. Konkret gemeint ist z.B. welche Auflösungen bekannte Geräte haben, wie die Seitenverhältnisse ausfallen und wie groß die Geräte in der Realität sind. Ich selbst benötigte solche Daten, da ich aktuell die finalen Anpassungen an der mobilen Version meiner neuen Blog-Seite vornehme. Zwei nicht komplett aktuelle, aber durchaus sehr hilfreiche Listen habe ich auf screensiz.es und material.io gefunden. Diese nutze ich aktuell, um einen Überblick zu erhalten. Eine komplett aktuelle Liste fand ich leider nicht, allerdings sollten die genannten auch für einen Überblick reichen. Denn wichtig ist meistens, welche Geräte genutzt werden die etwas kleiner oder älter sind, denn für diese ist extra Handling nötig. Neuere und große Geräte sind meist automatisch auf dem Weg zwischen kleineren Smartphones und Desktops mit abgedeckt.
Android Studio 3.1 erschienen

Als Android Entwickler ist das Hauptwerkzeug bei der täglichen Arbeit Android Studio. Selbiges wurde vor einigen Tagen auf Version 3.1 aktualisiert. Ich habe das Update bereits durchgeführt und habe bis dato keine Probleme. Ein Kollege musste allerdings seine Build Tasks anpassen, da Android Studio nicht mehr neu baute sobald man Run wählte, sondern nur eine alte Version auslieferte. Falls ihr ein ähnliches Problem habt, schaut mal hier bei Stackoverflow open_in_new vorbei. Aber nun zu den Neuerungen der Version 3.1. Sie bietet einen Performance Profiler für C++, sowie allgemeine Verbesserungen an den Profilern, besseren Room Support, optimierten Lint Support für Kotlin und einem verbesserten Android Emulator durch optimiertes Quick Boot. Zusätzlich fokussiert sich dieser Release auf “Quality Changes” im Kern des Tools, also diverse kleine Optimierungen und Bugfixes. Dazu gehört auch die Standardmäßige Aktivierung des schnelleren D8 Dex Compilers. Abschließend fällt noch eine kleine Überarbeitung der generellen UI auf. Falls ihr einen schnellen Überblick in Videoform wollt, schaut einfach in den unteren Teil der News. Alles weitere, sowie den Downloadlink, findet ihr wie gewohnt in den Related Links.
Droidcon 2018 - Ticket-Vorbestellung

Ende Juni ist es wieder soweit und die Droidcon steht in Berlin an. Bereits in die zehnte Runde geht die Konferenz und auch ich werde vermutlich wieder mit dabei sein. Solltet auch ihr Interesse haben, schaut am besten bis zum 28. Februar auf der Website vorbei. Denn dies ist die Deadline für die günstigeren Super Early Bird Tickets. Ich war bereits 2016 vor Ort und habe die Zeit sehr genossen. Letztes Jahr machte ich lediglich eine Pause, da das Event mit meiner Hochzeit kollidierte. Das genaue Datum ist der 25-27. Juni 2018.
Annotation Processing in Android Studio aktivieren

Android Studio ist die erste Wahl für Android Entwickler und Annotation Processing ist eine Funktion auf die ebenfalls viele setzen. Dies ist generell kein Problem, doch unter Android Studio kann es zu nervigen Meldungen kommen, sobald man z.B. das Lombok Plugin nutzt. Besagte Nachtrichten weisen dann daraufhin, dass man Annotation Processing aktivieren müsse damit Lombok funktioniert. Das Problem ist, das Setting ist nicht wie in IntelliJ direkt verfügbar. Ihr könnt unter File / Other Settings / Default Settings / Build, Execution, Deployment / Compiler / Annotation Processors den Standard für folgende Projekte einstellen, doch in aktuellen Projekten wird die Meldung weiterhin erscheinen. Welche nebenbei erwähnt falsch ist, denn auch wenn diese Funktion nicht explizit in Android Studio aktiviert ist, funktioniert sie.
Arbeiten mit der Android WebView

Ich arbeite sowohl in meinen privaten Projekten, wie auch professionell, mit der Android WebView. Dabei hat sich eine gewisse Hass-Liebe entwickelt. Denn zum einen bietet die WebView eine gute und schnelle Möglichkeit HTML Content anzuzeigen und das direkt im Umfeld der eigenen App. Auf der anderen Seite sollte man aber auch einige Dinge beachten. Dazu gehört unter anderem: Niemand fasst den Draw-Cycle der WebView an, das Layout der WebView gehört einzig und allein der WebView, die WebView akzeptiert kein / sehr wenig anderes Scroll-Handling und verschiedene Android Versionen haben verschiedene WebViews und dies muss man einfach akzeptieren. Die Liste geht weiter und im Allgemeinen sollte man einfach versuchen der WebView nicht in ihre internen Abläufe zu springen. Ich tue dies hin und wieder trotzdem und muss meine Gehirnwindungen dann durchaus malträtieren, um vielleicht eine Lösung zu finden.

