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Daten transferieren mit rsync

Erstellt am event 01.05.2019 - 18:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Bis dato habe ich meine Server-Backups und das folgende einspielen der Daten meist via FTP oder SCP erledigt. Dafür habe ich alles heruntergeladen und anschließend wieder auf das neue System hochgeladen. Dadurch geht natürlich einiges an Zeit drauf, sodass ich mich nach Alternativen umschaute. Das Stichwort ist rsync, welches ich ausgiebig für die letzte Neuinstallation meines Servers genutzt habe. Mittels rsync könnt ihr unter Linux extrem gut Daten transferieren und synchronisieren. Die Syntax ist dabei einfach, bedarf aber genauer Kontrolle, da man sonst gerne Fehler macht.
rsync -a ordner1/ ordner2 sorgt z.B. dafür das alle Dateien aus ordner1 auch in ordner2 zu finden sind. Das Argument –a ist dabei ein Alias für diverse Parameter und sorgt dafür das rekursiv kopiert wird, also auch Unterordner mitgenommen werden und ebenfalls alle Rechte, Dateieigenschaften und Links erhalten bleiben. Dies dürfte in vielen Situationen gewünscht sein und war für mich extrem praktisch. Aufpassen muss man nun wenn man rsync -a ordner1 ordner2 ohne / nutzt. Dabei wird dann nicht der Inhalt von ordner1, sondern ordner1 selbst in ordner2 kopiert. Sodass selbiger als Unterordner, inklusive aller Daten, in ordner2 zu finden sein wird. Falls ihr euch unsicher seid, nutzt den Parameter –n, selbiger steht für –dry-run und zeigt euch was passieren wird, ohne den Befehl wirklich auszuführen.
Um Daten zwischen Systemen zu transferieren fügt man entweder vor der Quelle oder dem Ziel nutzer@remote-system: ein. rsync -a quelle nutzer@remote-system:ziel synchronisiert lokale Daten auf ein anderes System und rsync -a nutzer@remote-system:quelle ziel holt Daten von einem Remote-System auf euer System. Voraussetzung ist eine bestehende SSH Verbindung und alle Platzhalter müssen natürlich durch die echten Werte ersetzt werden. Ich bin auf den Geschmack gekommen, da mein Umzug von Server zu Server auf diesem Wege extrem einfach war. Falls ihr übrigens unter Windows ähnliches erreichen wollt könnte robocopy vielleicht etwas für euch sein. Abschließend sei noch gesagt, dass bei dieser Art von Dateiaktionen vorsichtig gehandelt werden sollte und alles lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig kontrolliert werden sollte.

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IntelliJ Idea - Problematische Gradle Projekteinrichtung

Erstellt am event 07.05.2018 - 18:35 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Durch meine Erfahrung mit Android nutze ich als Build Tool meiner Wahl Gradle und ähnliches gilt auch für IntelliJ Idea. Aus diesem Grund wollte ich ein kleines Wochenendprojekt eben mit diesen Komponenten aufsetzen. Doch dies gestaltete sich schwerer als gedacht. In erster Instanz funktionierte die Einstellung Use default gradle wrapper nicht und im weiteren Verlauf wurden die main und test Ordner nicht wie gewohnt erstellt. Vor allem erstgenanntes Problem war extrem nervig, da das Setup keine Fehler oder ähnliches preisgab.

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Fehlerhaftes Lesezeichen-Icon in Firefox beheben

Erstellt am event 25.04.2018 - 23:01 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Seit einiger Zeit hatte ich das Problem, dass eines meiner Lesezeichen in Firefox das falsche Icon hatte. Neu laden, Cache leeren usw. half leider nichts, doch ein Tipp via Reddit open_in_new löste das Problem. Es kann auf zwei Arten angegangen werden, wobei ich mit der wenigen Invasiven anfangen möchte. Entfernt das Lesezeichen, öffnet mit STRG+H eure Chronik und sucht nach der URL die zum fehlerhaften Lesezeichen gehörte. Rechtsklickt dann eines der Ergebnisse und wählt Gesamte Website vergessen. Anschließend fügt das Lesezeichen wieder hinzu und alles sollte funktionieren. Ist dies nicht der Fall könnt ihr in den C:\Users\USER\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\EUER-PROFIL Ordner navigieren und entfernt dort die favicons.sqlite Datei. Selbige beinhaltet alle gespeicherten Favicons, sorgt also dafür das alle Lesezeichen neu geladen werden müssen, damit diese wieder Icons besitzen. Die erste Lösung ist also zu bevorzugen.

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Putty und WinSCP - Session Keep-Alive

Erstellt am event 16.04.2018 - 22:19 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Falls ihr wie ich unter Windows arbeitet, aber einen Linux Server administriert, dürften Putty und WinSCP vermutlich keine Unbekannten für euch sein. Mit beiden Clients ist man teilweise lange mit dem Server verbunden und freut sich natürlich gar nicht über etwaige Timeouts und damit verbundene Disconnects nach einer längeren Idle-Zeit. Aus diesem Grund kann ich euch die null Pakete senden Funktion empfehlen. Hier könnt ihr einen festen Zeitraum definieren, ich wähle meistens 60 Sekunden und in diesem Intervall wird dann ein Keep-Alive-Paket an den Server gesendet. Sodass eure Session solange ihr sie braucht aktiv gehalten wird.

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Android Studio - NoSuchMethodError für Dependencies

Erstellt am event 10.03.2018 - 11:57 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Die meisten Android Entwickler arbeiten sicherlich mit der einen oder anderen Library, welche sie als Abhängigkeit via Gradle einbinden. Die Abhängigkeiten können dabei über Repositories via Internet verfügbar sein oder als lokale Dateien. Änderungen an Repository Dependencies bekommt Android Studio dabei relativ gut mit, problematisch wird es aber mit Änderungen an lokalen Libraries, z.B. wenn man für sich oder seine Firma Funktionalität gekapselt hat und es für eben solche ein Update gab. Ich hatte in der letzten Zeit häufiger das Problem, dass ich das Projekt via Gradle auf der Kommandozeile bauen konnte, aber Android Studio den aktualisierten Code nicht kannte. Ich versuche vieles, invalidierte Caches und baute Projekte neu. Alles in allem reicht aber einfach in der Gradle View “Refresh all Gradle projects” zu wählen. Die Gradle View erreicht ihr indem ihr ganz rechts oben in Android Studio den Gradle Reiter wählt. Klickt dort dann auf das Refresh Symbol und alle Sources sollten aktualisiert werden.

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folder Kategorien: Code

Gitea - Erfolgreiche Migration und mein Setup

Erstellt am event 19.01.2018 - 10:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Wie bereits angekündigt war es mein Plan komplett auf Gitea zu migrieren, von zuvor Gitlist. Dies habe ich nun getan und ich bin wirklich zufrieden. Es gab wenig zu tun, allem voran weil die Installation aus dem herunterladen einer Binary open_in_new besteht. Der Rest der Einrichtung erfolgt dann über das Webinterface, was sogar für die Migration der bereits auf dem Server befindlichen Repositories gilt. Sehr praktisch und einfach, lediglich ein paar manuelle Schritte musste ich durchführen.

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Youtube Lets Plays - Hardware, Settings und Upload

Erstellt am event 01.11.2017 - 10:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Aktuell plane ich mit Freunden mal wieder ein Youtube Video zu erstellen. Es wird vermutlich Rainbow Six Siege als Hauptkomponente beinhalten und zusätzlich könnten andere Spiele darin vorgekommen. Im Rahmen der Planung ist mir aufgefallen, dass ich seit langer Zeit einen abschließenden Beitrag für meine Youtube Lets Play - How To Reihe schreiben wollte. Dies verbinde ich nun. Es geht heute um die von mir genutzte Hardware und wie ich meine Videos hoch lade, sowie die genutzten Render-Settings. Diese Themenbereiche beschreibe ich kurz und im Rahmen meiner Nutzung. Ich hoffe, dass auch wenn ich nur nebenbei Videos im kleinen Rahmen Videos erstelle, meine kurzen Tipps dem einen oder anderen helfen.

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Dovecot und Postfix mit Let’s Encrypt absichern

Erstellt am event 23.07.2017 - 16:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Solltet ihr auf eurem Server bereits ein Let’s Encrypt Zertifikat für eure Website haben und ihr wollt zusätzlich auch euren Mailserver mit diesem absichern, dann solltet ihr weiterlesen. Denn mit nur wenigen Schritten ist dies machbar. Ich gehe dabei davon aus das ihr bereits ein Zertifikat am Start habt. Ich selber nutze ein Let’s Encrypt Zertifikat via Plesk Plugin und konnte deswegen mit wenig Aufwand selbiges aktivieren. Es wird dabei automatisch verlängert und im Prinzip muss ich mich um quasi nichts kümmern. Doch im Allgemeinen ist es egal wie ihr das Zertifikat bekommt. Die Hauptsache ist, dass ihr irgendwie den Pfad des Zertifikats herausbekommt. Solltet ihr diese Anforderungen erfüllen und zusätzlich auf Dovecot und Postfix unter Ubuntu setzen, schaut einfach in den unteren Teil der News, denn der Aufwand ist erfreulich minimal.

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Eigene Java Libraries veröffentlichen mit JitPack.io

Erstellt am event 18.02.2017 - 09:45 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Eigene Java Libraries entstehen vermutlich recht häufig, denn Java ist nun einmal die Basis von Android und ein paar Klassen auszugliedern und diese bei GitHub zu verwalten ist auch kein Akt. Doch wie bekommt man diese nun einfach und schnell zu anderen Usern? Man könnte eigene Wege gehen oder schauen wo man seine Pakete hin exportieren kann, sodass sie in den Repositories gefunden werden. Aber es gibt auch eine praktische Alternative, vor allem wenn ihr bereits bei z.B. GitHub seid. Ihr könnt sie mit JitPack.io veröffentlichen. Auf diesem Weg müsst ihr für eure JVM und Android Libraries lediglich ein paar Konfigurationsinformationen in eurem Repository ablegen und schon kann man sie via compile ‘com.github.User:Repo:Version’ in Gradle einbinden. Dafür erstellt ihr GitHub Releases und schon gibt es die entsprechende neue Version. Außerdem kann auch immer die aktuellste Snapshot Version oder ein bestimmter Commit geholt werden und zusätzlich lässt sich mit JavaDoc auch direkt eine Dokumentation verfügbar machen. BitBucket und GitLab werden auch unterstützt. Ich selber nutze die Plattform für eine kleine Library die ich zwar noch nicht fertig habe, aber bereits via JitPack.io einbinde. Dazu vermutlich nächste Woche etwas mehr. Falls ihr auch Interesse habt euren Code auf diesem Wege zu verteilen, schaut einfach mal in die Related Links. Die Dokumentation ist übersichtlich und gut gemacht und es gibt zwei Anleitungen für Java und Android. Ich brauchte glaube ich zwei bis drei Commits bis alles lief, aber alles in allem ging der Vorgang gut von der Hand.

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DayZ Mod - Richtig installieren (Oktober 2016)

Erstellt am event 13.10.2016 - 21:18 Uhr von account_circle Boehrsi in label Gaming
DayZ Mod - Richtig installieren (Oktober 2016) Bild

Bereits einige Mal habe ich über dieses Thema geschrieben und dieses Mal gibt es erfreulicherweise nur ein kleines Update. Denn das beliebte Tool DayZ Launcher funktioniert noch immer, aber es haben sich ein paar Kleinigkeiten geändert und ich dachte mir es wäre ein guter Zeitpunkt für ein Update. Wie gewohnt gibt es im unteren Teil der News die Anleitung + Screenshots. Ich habe sie vor wenigen Minuten mit meiner aktuellen Installation noch einmal ausprobiert und konnte direkt und ohne Probleme auf einen frischen Server joinen. Falls ihr Probleme damit haben solltet, schaut euch die Anleitung und vor allem den letzten Punkt an, denn dort habe ich noch ein paar Problemlösungen beschrieben. Auch die Kommentare sind immer hilfreich. Unter dem alten Beitrag gab es einige, schaut also auch ruhig dort vorbei.

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