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Humble Computer Productivity & Coding und Linux & UNIX Bundle

Erstellt am event 16.10.2019 - 09:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Heute gibt es mal wieder zwei Bücher Bundles aus der Welt der Produktivität, IT und Softwareentwicklung. Das Humble Book Bundle: Computer Productivity & Coding by Mercury Learning bringt euch noch etwas mehr als 12 Tage lang bis zu 26 Videos und Bücher aus der Welt der IT. Es will euch helfen Dinge schneller und effektiver zu erledigen. In den drei Stufen, welche zwischen einem und 15 Dollar kosten, gibt es unter anderem C Programming, Cloud Computing Basics, 3D Printing, Software Testing, Python 3 und TensorFlow 2. Es gibt also nicht nur Inhalte für Softwareentwickler oder Designer, sondern auch generellen Content zu wichtigen und interessanten IT Themen.
Sofern ihr mit Linux unterwegs seid oder z.B. vorhabt Server-Admin-Aufgaben zu erledigen, dürfte das Humble Book Bundle: Linux & UNIX by O’Reilly etwas für euch sein. Bis zu 15 Bücher, für maximal 15 Dollar und mindestens einen Dollar, gibt es in diesem Bundle, welches noch etwas mehr als 5 Tage lang verfügbar ist. Mit dabei ist unter anderem Classic Shell Scripting, Learning the vi and Vim Editors und der Linux Pocket Guide. Ich persönlich bin ein großer Fan von Linux, vor allem als Basis für Server. Im Desktopbereich bin ich aus verschiedenen Gründen weiterhin mit Windows unterwegs. Wie sieht es bei euch aus und interessieren euch die Bundles? Alle Humble Bundle Links sind Affiliate- / Partner-Links die meinen Blog unterstützten.

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Server Logs: Mehr ist nicht immer besser

Erstellt am event 29.07.2019 - 09:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Server Logs sind wichtig für die Admins / Betreiber von Servern, doch wie oft sollte man sie automatisiert zur Begutachtung versenden? Ich selbst hatte tägliche Zusammenfassung zum Status meines Servers und meiner Dienste an mich gesendet und kann nur sagen, lasst es. Nach einiger Zeit tritt derselbe Effekt ein, wie bei zu häufigen und erzwungenen Passwortwechseln. Während man bei Passwörtern Zettel unter der Tastatur findet, mit dem aktuellen Passwort, landen Server-Logs, die z.B. via Mail ankommen, automatisiert in Ordnern wo sie vergessen werden.
Trotzdem bin ich generell der Meinung das Statusnachrichten gut sind, also proaktiv Informationen verteilen. Spezielle Hinweise auf ungewöhnliche Vorkommnisse sind natürlich ebenso nötig, doch eben diese „speziellen Vorkommnisse“ zu definieren kann dazu führen Dinge zu übersehen. Ab wann ist z.B. eine neue große Datei ein Problem? Ab wann sollte man sich vielleicht schnell um Updates kümmern und wie relevant sind eigentlich Logs bezüglich dem Serverzugriff durch andere Nutzer? Hier gibt es viele Regeln und grundlegende Ansätze die helfen, aber nichts davon dürfte absolut perfekt sein.
Entsprechend finde ich es sehr angenehm, mittlerweile einmal pro Woche, Informationen zum Zustand meines Servers zu erhalten. Update-Informationen, Daten zu Logins, offene Netzwerkverbindungen und automatisierte Virenscans gehören unter anderem zum Output. Einmal pro Woche hat sich für mich als praktischer Zeitraum bewährt, denn ich schaue mir die Mails meistens umgehend an und erhalte trotzdem mit eher wenig Verzug relevante Informationen. Wie sieht es bei euch aus, nutzt ihr derartige Funktionen?

Daten transferieren mit rsync

Erstellt am event 01.05.2019 - 18:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Bis dato habe ich meine Server-Backups und das folgende einspielen der Daten meist via FTP oder SCP erledigt. Dafür habe ich alles heruntergeladen und anschließend wieder auf das neue System hochgeladen. Dadurch geht natürlich einiges an Zeit drauf, sodass ich mich nach Alternativen umschaute. Das Stichwort ist rsync, welches ich ausgiebig für die letzte Neuinstallation meines Servers genutzt habe. Mittels rsync könnt ihr unter Linux extrem gut Daten transferieren und synchronisieren. Die Syntax ist dabei einfach, bedarf aber genauer Kontrolle, da man sonst gerne Fehler macht.
rsync -a ordner1/ ordner2 sorgt z.B. dafür das alle Dateien aus ordner1 auch in ordner2 zu finden sind. Das Argument –a ist dabei ein Alias für diverse Parameter und sorgt dafür das rekursiv kopiert wird, also auch Unterordner mitgenommen werden und ebenfalls alle Rechte, Dateieigenschaften und Links erhalten bleiben. Dies dürfte in vielen Situationen gewünscht sein und war für mich extrem praktisch. Aufpassen muss man nun wenn man rsync -a ordner1 ordner2 ohne / nutzt. Dabei wird dann nicht der Inhalt von ordner1, sondern ordner1 selbst in ordner2 kopiert. Sodass selbiger als Unterordner, inklusive aller Daten, in ordner2 zu finden sein wird. Falls ihr euch unsicher seid, nutzt den Parameter –n, selbiger steht für –dry-run und zeigt euch was passieren wird, ohne den Befehl wirklich auszuführen.
Um Daten zwischen Systemen zu transferieren fügt man entweder vor der Quelle oder dem Ziel nutzer@remote-system: ein. rsync -a quelle nutzer@remote-system:ziel synchronisiert lokale Daten auf ein anderes System und rsync -a nutzer@remote-system:quelle ziel holt Daten von einem Remote-System auf euer System. Voraussetzung ist eine bestehende SSH Verbindung und alle Platzhalter müssen natürlich durch die echten Werte ersetzt werden. Ich bin auf den Geschmack gekommen, da mein Umzug von Server zu Server auf diesem Wege extrem einfach war. Falls ihr übrigens unter Windows ähnliches erreichen wollt könnte robocopy vielleicht etwas für euch sein. Abschließend sei noch gesagt, dass bei dieser Art von Dateiaktionen vorsichtig gehandelt werden sollte und alles lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig kontrolliert werden sollte.

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FOSDEM 2019 - Tag 2

Erstellt am event 13.02.2019 - 10:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Nachdem gestern bereits die erste News zur FOSDEM 2019 erschien, mit der Einleitung und der Zusammenfassung des ersten Tages, geht es heute mit dem zweiten Tag weiter. Ebenfalls thematisieren möchte ich meinen Gesamteindruck vom Event und dem ganzen Drumherum. Denn die FOSDEM ist keine Konferenz wie z.B. die Droidcon und entsprechend läuft hier vieles anders ab. Falls ihr übrigens sehen wollt was es so gab, folgt einfach den Related Links, dort ist das Video Archiv verlinkt.
Der Sonntag war geprägt vom Thema Real Time Communications, was wohl unter anderem meiner aktuellen Arbeit geschuldet ist. Zusätzlich hielten Kollegen von mir einen Talk in diesem Raum, welcher das Thema Break the Messaging Silos with COI open_in_new hatte. In diesem ging es um das Thema Chat Over IMAP und auch von mir aktuell entwickelte Software war Thema in diesem. Dazu gibt es in den nächsten Wochen noch mehr Informationen. Weiter ging es mit Talks zum Thema WebRTC open_in_new, Matrix open_in_new und XMPP open_in_new. Diese verschiedenen Plattformen / Protokolle sind alle für die Kommunikation über das Internet nutzbar, was sowohl für reines Chatten gilt, wie auch für Voice- und Video-Chats. Es war interessant zu sehen was die jeweiligen Techniken mittlerweile können und wo Unterschiede, bzw. Ähnlichkeiten liegen.

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FOSDEM 2019 - Tag 1

Erstellt am event 12.02.2019 - 11:30 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Vor etwas mehr als einer Woche hatte ich die Chance meine erste FOSDEM zu besuchen und es war ein wirklich interessantes und spannendes Event, wenn auch sehr anstrengend. Am Freitag vor der FOSDEM kam ich zusammen mit diversen Kollegen in Brüssel an und wir bezogen unser Hotel. Am Samstag starteten wir sehr früh, denn auf der FOSDEM ist immer sehr viel los und möchte man sich sicher sein einen Talk hören zu können, so sollte man ca. 30 Minuten vorher beim entsprechenden Raum sein. Zusätzlich sollte man mit größeren Menschenmengen kein Problem haben, denn das Event ist sehr gut besucht und entsprechend auch die öffentlichen Verkehrsmittel Drumherum.
Der erste Tag stand bei mir dann interessanterweise überwiegend unter dem Stern Go open_in_new. Go hat als moderne Programmiersprache sehr viele praktische Funktionen und Konzepte, sodass ich nun überlege sie für die Serverentwicklung zu nutzen. Ganze vier Talks schaute ich mir zu Go an. Zwischendurch gab es dann noch Java open_in_new mit Docker open_in_new, ein bisschen was zu Nextcloud open_in_new und wie Open Source Contributions bei Mozilla open_in_new ablaufen. Insgesamt waren es sieben Talks, die alle in die Kategorie über den Tellerrand schauen fielen. Solltet auch ihr euch etwas anschauen wollen, folgt einfach den Related Links, dort ist das FOSDEM Video-Archiv hinterlegt.

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Putty und WinSCP - Session Keep-Alive

Erstellt am event 16.04.2018 - 22:19 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Falls ihr wie ich unter Windows arbeitet, aber einen Linux Server administriert, dürften Putty und WinSCP vermutlich keine Unbekannten für euch sein. Mit beiden Clients ist man teilweise lange mit dem Server verbunden und freut sich natürlich gar nicht über etwaige Timeouts und damit verbundene Disconnects nach einer längeren Idle-Zeit. Aus diesem Grund kann ich euch die null Pakete senden Funktion empfehlen. Hier könnt ihr einen festen Zeitraum definieren, ich wähle meistens 60 Sekunden und in diesem Intervall wird dann ein Keep-Alive-Paket an den Server gesendet. Sodass eure Session solange ihr sie braucht aktiv gehalten wird.

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Rescatux und Super Grub - Helfer bei Linux Boot-Problemen

Erstellt am event 05.03.2018 - 22:51 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Schon häufig von mir genutzt, aber aus irgendeinem Grund noch nie verbloggt. Rescatux und Super Grub, zwei Tools die für Nutzer von Linux-Systemen durchaus praktisch sein können. Es handelt sich bei beiden Tools um Live-Boot-Medien, welche es euch erlauben euer System zu reparieren, falls es z.B. nicht mehr hochfährt. Vor allem Windows / Linux Dual-Boot Nutzer kennen es sicherlich, ein Windows Update zerschießt Grub open_in_new (Boot Manager) und es lässt sich nur noch Windows, bzw. gar nichts mehr starten. Hier hilft Super Grub, denn mit diesem Tool könnt ihr trotzdem in euer System kommen und z.B. Config-Dateien bearbeiten. Das Tool ist dabei relativ minimalistisch und kommt eher mit einer Konsolenoberfläche, als einer vollwertigen GUI daher. Rescatux ist etwas umfangreicher, hat eine GUI und erlaubt z.B. die Reparatur von Grub oder dem Windows MBR. Diverse weitere kleine Funktionen, wie z.B. ein File System Check und verschiedene EFI / UEFI Operationen, sind ebenfalls möglich. Kleine Helfer für unpraktische Situationen, welche man immer auf einem Stick haben sollte, denn wenn man sie braucht ist es meist eher schwer an sie heranzukommen.

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Gitea - Erfolgreiche Migration und mein Setup

Erstellt am event 19.01.2018 - 10:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Development
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Wie bereits angekündigt war es mein Plan komplett auf Gitea zu migrieren, von zuvor Gitlist. Dies habe ich nun getan und ich bin wirklich zufrieden. Es gab wenig zu tun, allem voran weil die Installation aus dem herunterladen einer Binary open_in_new besteht. Der Rest der Einrichtung erfolgt dann über das Webinterface, was sogar für die Migration der bereits auf dem Server befindlichen Repositories gilt. Sehr praktisch und einfach, lediglich ein paar manuelle Schritte musste ich durchführen.

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Angriffe auf die CPU - Meltdown und Spectre

Erstellt am event 04.01.2018 - 18:25 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Sicherheit in der IT ist ein schwieriges Thema. Doch meistens ist es nur eine Frage des Aufwands, Geldes und Engagements, um Systeme zumindest den Umständen entsprechend sicher zu gestalten. Der Grund dafür ist, dass die meisten Angriffe von Software ausgeführt werden. Gegen diese gibt es entsprechende Antiviren-Programme oder tieferliegende Verteidigungsebenen direkt vom Betriebssystem und der Hardware. Doch aktuell gibt es ein wesentlich schwerwiegenderes Problem. Es geht um angreifbare Hardware, konkret die CPU und betroffen sind quasi alle Intel CPUs seit 1995 und auch AMD Prozessoren scheinen vor einer der gefundenen Lücke (Spectre) nicht sicher zu sein. Wobei hier gesagt werden muss, dass vieles noch nicht zu 100 Prozent klar zu sein scheint, man sollte das Thema also in den nächsten Wochen im Auge behalten.

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Dovecot und Postfix mit Let’s Encrypt absichern

Erstellt am event 23.07.2017 - 16:00 Uhr von account_circle Boehrsi in label Hardware & Software
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Solltet ihr auf eurem Server bereits ein Let’s Encrypt Zertifikat für eure Website haben und ihr wollt zusätzlich auch euren Mailserver mit diesem absichern, dann solltet ihr weiterlesen. Denn mit nur wenigen Schritten ist dies machbar. Ich gehe dabei davon aus das ihr bereits ein Zertifikat am Start habt. Ich selber nutze ein Let’s Encrypt Zertifikat via Plesk Plugin und konnte deswegen mit wenig Aufwand selbiges aktivieren. Es wird dabei automatisch verlängert und im Prinzip muss ich mich um quasi nichts kümmern. Doch im Allgemeinen ist es egal wie ihr das Zertifikat bekommt. Die Hauptsache ist, dass ihr irgendwie den Pfad des Zertifikats herausbekommt. Solltet ihr diese Anforderungen erfüllen und zusätzlich auf Dovecot und Postfix unter Ubuntu setzen, schaut einfach in den unteren Teil der News, denn der Aufwand ist erfreulich minimal.

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