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Flutter Version 1.22 erschienen

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Es gibt wieder spannendes aus der Flutter und Dart Welt zu berichten, denn seit letzter Woche ist Flutter 1.22 verfügbar. Die neue Iteration von Googles Cross-Platform UI Toolkit wird zusammen mit Dart 2.10 open_in_new ausgeliefert und bietet einiges Neues.
Allem voran kann man mit der neuen Version Support für iOS 14 und Android 11 erwarten, wodurch Flutter auch auf den jeweils neusten mobilen OS Versionen genutzt werden kann. In diesem Zuge wurden auch die verfügbaren iOS Icons massiv erweitert und aktualisiert. Unter Android werden nun flexiblere Aussparungen für Kameras und Seitenränder unterstützt, sowie flüssigere Animationen in Verbindung mit dem virtuellen Keyboard. Ebenfalls neu ist der Support für die aktualisierten Material Design Buttons open_in_new.
Im Bereich Internationalization (i18n) und Localization (l10n) ist nun Hot Reload Support vorhanden und diverse weitere Verbesserungen wurden vorgenommen. Hier könnte das neue characters Package open_in_new hilfreich sein.

Die Plugins für Google Maps open_in_new und WebView open_in_new sind nun bereit für die produktive Nutzung, ebenso wie die Navigator 2.0 open_in_new API. Letztere erlaubt euch die deklarative Definition eurer Navigation, also ein Konzept welches euch von der täglichen Flutter Nutzung definitiv bekannt vorkommen sollte. Die alte API bleibt aber bis auf weiteres vorhanden.
Unter der Haube wird aktiv am Thema State Restoration für Android gearbeitet, wofür in der aktuellen Version eine erste Preview vorhanden ist. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit den Zustand der App über einen System-Kill hinweg zu erhalten, bzw. wiederherzustellen.
Für Entwickler gibt es vereinheitlichte Dart Developer Tools, eine verbesserte Analyse der Größe einer App, eine Preview der neuen Network Page in den Developer Tools, ebenso wie diverse spezifische Verbesserungen für die IDEs IntelliJ und Visual Studio Code.
Das Update ist umfangreich, aber einfach zu nutzen. Die Menge an Breaking Changes ist eher gering, die meisten Anpassungen sind optional und vorhandene APIs bleiben erhalten. Generell konnte ich noch keine Probleme feststellen und kann persönlich ein Upgrade nur empfehlen. Ich persönlich arbeite aktuell allerdings ohnehin auf dem Dev. Branch, da ich in den letzten Wochen einige Zeit in die Flutter Desktop Entwicklung gesteckt habe.

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