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I'm a coder - Entwickler und gute Entwickler

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Was macht eigentlich einen guten Entwickler aus? Über viele Punkte kann man hier sicherlich streiten, aber nach diversen Gesprächen mit Kollegen und befreundeten Softwareentwicklern, habe ich den einen oder anderen Punkt zusammengetragen, bei dem wir uns einig waren. Hierbei sollte vorab erwähnt werden, dass diese Liste natürlich nicht vollständig ist.
Beginnen möchte mit der guten alten Annahme, dass weniger Code immer besser ist, was definitiv nicht der Fall ist. Natürlich sollte man unnötigen Code vermeiden, aber manchmal ist es besser ein paar Zeilen extra zu schreiben, die klar machen warum eine Abfrage geschieht, statt unklare Konstrukte einfach so stehen zu lassen. In solchen Fälle erstelle ich lieber eine gut benannte Methode, spare mir Kommentare, halte den Code in einem wartbaren Zustand und füge entsprechend einige Zeilen extra hinzu. So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, um alles verständlich und wartbar zu halten.
Neu ist immer besser und Never change a running system, zwei Sprüche die bestimmt schon jeder Entwickler mal gehört hat. Beide entsprechen zum Teil der Wahrheit, sollten aber immer hinterfragt werden.
Ersterer ist meist der Einstieg, um ein neues Framework oder eine neue Library zu nutzen, was oft spannend ist, aber nicht immer sinnvoll. Hier sollte man wohlüberlegt handeln und sich nicht von coolen Buzzwords blenden lassen. Auch neue Techniken sollten grundlegend zu bestehenden Ansätzen und Konzepten passen und vom gesamten Team getragen werden.
Auf der andere Seite steht das Gegenteil, denn Never change a running system ist gerne die maskierte Aussage “das haben wir schon immer so gemacht, das ändern wir doch jetzt nicht mehr”. Vor allem als Entwickler der lange in einem Bereich mit bestimmten Techniken gearbeitet hat, sollte man trotzdem immer ein offenes Ohr für neue Ideen haben. Denn nur weil man Senior Developer o.ä. ist, heißt dies nicht das ein neuer Junior nicht vielleicht gute Ideen hat. Auch hier gilt abwägen ist wichtig, aber zuhören und offen sein sollte man immer.

I'm a coder - 2020 Lessons Learned

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Man lernt nicht aus. Ein Satz den man oft hört und der tatsächlich auch meistens der Wahrheit entspricht. An dieser Stelle möchte ich ein paar Punkte, die ich aus dem letzten Jahr mitgenommen habe, mit euch teilen. Diese betreffen mich dabei meist persönlich und könnten entsprechend nicht auf euch zutreffen, aber ich glaub das eine oder andere ist vielleicht auch allgemein ein häufigeres Problem.
Eine Sache ist für mich das Nein sagen, welches ich gerne zu oft und zu schnell tue. Vor allem wenn von extern Anfragen oder Ideen kommen, egal ob zu konkreten Implementierungen oder aber zu neuen Frameworks, bin ich schnell in einer Abwehrhaltung. Generell bin ich zwar weiterhin der Meinung, dass es besser ist erst Nein zu sagen und später doch noch eine Lösung für ein Problem zu finden, als andersherum, aber hin und wieder sollte man ein paar mehr Gedanken investieren, bevor man vorschnell antwortet. An dieser Schwäche meinerseits versuche ich in 2021 weiter zu arbeiten.

Top 10 - Dezember

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Mit dem alten Jahr ist logischerweise auch wieder ein Monat zu Ende gegangen. Entsprechend wird es wieder Zeit für eine Top 10 News. Selbige enthält die beliebtesten Artikel des letzten Monats. Ihr findet die Liste absteigend sortiert nach Anzahl der Aufrufe im unteren Teil der News.

Guten Rutsch ins Jahr 2021

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Das Jahr 2020 war ein denkwürdiges und ich würde spontan vermuten die meisten würden es gerne direkt vergessen. Entsprechend wünsche ich allen Besuchern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2021 besser werden und das auf allen erdenklichen Ebenen.
Auch wenn dieses Jahr keine großen Partys oder Events anstehen, wünsche ich euch trotzdem viel Spaß. Ich freue mich außerdem darauf euch als Leser im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Header-Bild: Von Theo Crazzolara via Flickr unter CC BY 2.0 open_in_new und weitere Bearbeitung durch Boehrsi.

Frohe Weihnachten

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Auch wenn das Jahr 2020 durchaus speziell ist und dazu passend auch das Weihnachtsfest dieses Jahr für viele wohl etwas anders ablaufen wird, so hoffe ich ihr findet etwas Ruhe und Zeit mit euren Nächsten. Auch wenn man die Menge an Menschen die man trifft dieses Jahr wohl eher minimieren sollte, so hoffe ich das ihr zumindest etwas Weihnachtsatmosphäre genießen könnt.
Abschalten sollte man auf jeden Fall trotzdem, denn all der Trubel und all das Durcheinander des langsam endenden Jahres gehen wohl an den wenigsten spurlos vorbei.
Ich wünsche allen Besuchern frohe und besinnliche Weihnachten, lasst euch reich beschenken und genießt die Zeit.

I'm a coder - Beware of the hype

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Ich lasse mich gerne von neuen Techniken, Programmiersprachen und Frameworks mitreißen, frei nach dem “neu ist immer besser” Prinzip. Doch wie gut ist das eingesetzte wirklich und ab wann kann ich mir eine Meinung darüber erlauben, ob Framework X auch produktiv von mir eingesetzt werden kann?
Genau diese Frage versuche ich mir seit einiger Zeit direkter zu stellen und eventuelle Hypes zu ignorieren. Erst nach der einen oder anderen darüber geschlafenen Nacht versuche ich mir dann ein Bild zu machen. Klappt natürlich nicht immer, manchmal überkommt es einen und manchmal ist ja auch alles Gold was glänzt.
Meistens hat aber auch neue Technik ihre Nachteile, eine Programmiersprache passt vielleicht einfach nicht zum eigenen Einsatzgebiet und hin und wieder ist der eine zusätzliche Gedanke den man sich mit etwas Abstand macht genau der richtige und führt zu einer guten Entscheidung. Denn zumindest ich persönlich habe für mich gemerkt, dass ich auf diese Art vielleicht etwas länger brauche, um die Basis meiner Projekte zu finden, aber dafür ist sie solide und auf Wissen aufgebaut und nicht auf Hype und coolen Animationen.
Damit will ich übrigens nicht sagen, dass man sich nicht mehr für Dinge begeistern darf oder soll, aber es ist halt etwas anderes einen kleinen 2-3 Stunden Test mit etwas Neuem durchzuführen oder ein Projekt über Monate damit aufbauen zu müssen. Insofern versuche ich mir die Freude über gute Software und das sich produktiv fühlen zu erhalten, aber nachgelagert eine Priese differenzierte Gedanken darüber zu streuen.
Wie geht es euch in diesem Bereich, lasst ihr euch vielleicht manchmal auch etwas zu schnell mitreißen, wenn es darum geht den neuen heißen Scheiß zu nutzen?

Top 10 - November

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Es ist soweit, das Ende des Jahres kommt so langsam näher und der Dezember hat begonnen. Entsprechend ist der November nun Geschichte und es wäre interessant zu wissen was eure favorisierten Beiträge waren.
Die Liste der Top 10, sortiert nach Anzahl der Klicks in absteigender Reihenfolge, findet ihr wie gewohnt im unteren Teil der News. Dabei ist dieses Mal der eine oder andere alte Bekannte, aber auch diverse recht aktuelle Beiträge.

I'm a coder - Code Quality != true

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Software kann in sehr unterschiedlichen qualitativen Zuständen sein. Manchmal startet man bei Null und kann alles frisch und gut entwickeln, mal übernimmt man eine betagte Legacy Software und manchmal findet man eine gut dokumentierte und gepflegte Software zum weiterentwickeln vor.
Sowohl in privaten, wie auch in professionellen oder Open Source Projekten findet man diese verschiedenen Typen und diverse Abstufungen von selbigen, zum guten und zum schlechten. Ich war bis dato meist an frischen Projekten beteiligt, wo ich die Architektur mit definierte und die Konzepte tiefgehend Verstand. Bereits laufende Projekte betreute ich ebenfalls, meist aber nicht extrem tiefgehend oder aber die Projekte waren durchaus gut strukturiert und verständlich.
Mit diesen Ansätzen und den entsprechenden Aufgaben konnte ich gut umgehen, doch aktuell stehe vor einer neuen Herausforderung, die meiner Meinung nach eine Erwähnung wert ist. Denn als Entwickler wird man über selbige früher oder später stolpern und man sollte auch mit dieser umgehen können.
Es geht um Software die gewachsen ist, über lange Zeit und vielleicht nicht die Liebe und Zuneigung erfahren hat die sie sollte. Software die einen manchmal mit der Stirn runzeln lässt und manchmal möchte man das Keyboard liebevoll in viele kleine Teile zerschmettern.

Top 10 - Oktober

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Der Oktober ist vorbei, der November hat begonnen und entsprechend findet ihr die Top 10 des letzten Monats im unteren Teil der News. Absteigend sortiert nach Anzahl der Aufrufe könnt ihr dort die beliebtesten Beiträge des letzten Monats in der Übersicht betrachten.

I'm a coder - Make a plan, stick to the plan, adapt the plan

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Als Softwareentwickler hat man viele Wege um ans Ziel zu kommen und auch die Art und Weise wie man selbige Wege beschreitet ist vielschichtig. Ich persönlich bin ein Freund davon erst einen Plan zu machen und selbigen später auszuführen. Anpassungen an selbigem sind natürlich an der Tagesordnung, aber blind drauflos programmieren ist nicht so mein Fall. Dies gilt vor allem wenn ich an größeren und komplexeren Projekte arbeite. Denn in selbigen ergeben sich bei spontanen Änderungen gerne Seiteneffekte, welche bekanntlich ungern gesehen sind.
Doch so schön es ist diese Idee für den generellen Ablauf zu haben, manchmal sollte man sich daran erinnern die eigenen Ansätze auch konsequent zu verflogen. Denn sind wir nicht alle manchmal wie eine Feder im Wind? Vor allem wenn es darum geht etwas Neues zu machen, vielleicht sogar in einer neuen Sprache, mit einem neuen Framework oder etwas anderes motivierendes steht an. So passierte es mir beim Umbau / Ausbau einer alten Library aus einem Projekt und damit verbunden der Umstellung von Java auf Kotlin.

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